{"id":16,"date":"2017-08-29T16:21:00","date_gmt":"2017-08-29T16:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/bandkritik.de\/?p=16"},"modified":"2024-08-26T09:32:49","modified_gmt":"2024-08-26T09:32:49","slug":"kid-dad-samiam-bi-nuu-berlin-03-08-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bandkritik.de\/?p=16","title":{"rendered":"KID DAD + SAMIAM &#8211; Bi Nuu, Berlin &#8211; 03.08.2017"},"content":{"rendered":"\n<p>Geschrieben von Dieter<\/p>\n\n\n\n<p>Ich werde alt! Nun ja, genau genommen bin ich schon alt. Richtig klar wurde mir das allerdings erst, als ich \u2013 zufrieden aufgrund meiner Wegfindungsk\u00fcnste im verhassten Berlin \u2013 vor dem Bi Nuu stand, nur um festzustellen, dass der Club fr\u00fcher Kato hie\u00df und ich schon 1.000-mal dagewesen bin. Im Gespr\u00e4ch mit dem freundlichen Mann an der Abendkasse erfuhr ich, dass es bereits seit 2012 so hei\u00dft. Meine spontan ge\u00e4u\u00dferte \u201edu willst mich doch verarschen\u201c Reaktion verbuchte besagter Mann offensichtlich unter Demenz, so dass mir weiterhin freundlich Einlass gew\u00e4hrt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine im Nachhinein durchgef\u00fchrte Internetrecherche lie\u00df mich schlie\u00dflich \u00fcber folgenden Satz auf der Homepage des Bi Nuu stolpern: \u201eWo sich im ehemaligen KATO vorher vor allem die schwarze Szene zu Konzerten und Parties traf, rocken nun Bands und Acts aller Genres.\u201c Meine Ged\u00e4chtnisl\u00fccken sind offenbar gr\u00f6\u00dfer als angenommen. Denn ich war tats\u00e4chlich auf vielen Konzerten im Kato, aber die schwarze Szene habe ich dort nur selten angetroffen. Doch wem \u00fcber einen Zeitraum von 5 Jahren die Umbenennung eines Clubs entgeht, dem entgeht vielleicht noch so einiges anderes.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zum eigentlich Anlass. Obwohl, eine Sache noch. Immer wenn ich Bi Nuu schreibe, sagt mein Kopf Bi Nuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhh und ich stelle mir dabei eine leckere, asiatische H\u00fchnersuppe vor. Jetzt aber wirklich zur\u00fcck zur Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Samiam war der Anlass meiner Reise nach Berlin \u2013 ohne Horst, der sich f\u00fcr die Enkelferienbetreu-ung hatte verpflichten lassen und im Gegensatz zu mir nicht der Meinung war, dass die Post-Punk Legenden eine ad\u00e4quate Abendbesch\u00e4ftigung f\u00fcr zwei 10-J\u00e4hrige sind. Spielverderber. Als Vor-band gab es Kid Dad, die sich redlich m\u00fchten und \u2013 zu mindestens in meiner Erinnerung \u2013 eine Art Pop-Punk mit leicht rauer Note servierten. Das war gar nicht schlecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach kamen Samiam, die mich optisch ein wenig mit einer schlankeren Ausgabe von Henry Rollins an der zweiten Gitarre und einem Herrn mit explodierter Frisur am Schlagzeug ablenkten. Gerade Letzterer lieferte dabei einen sehr tighten Job an der Schie\u00dfbude ab, was ich aufgrund viel zu lauter erster Gitarre von Mr. Loobkoff bei Mini-Henry-Rollins nicht beurteilen kann. Gespielt wurde wirklich alles was man kennt und mag, sowie einiges was man auch kennt, aber weniger mag. Sogar der Gesang von Jason Beebout hat mich diesmal \u00fcberzeugt. Bei meinen letzten 3,5 Samiam Konzerten war er sp\u00e4testens zur H\u00e4lfte der Show mehr oder weniger hei\u00dfer. Ich glaube er hat B\u00fchnenpr\u00e4senz gegen Stimmpr\u00e4senz getauscht. Ein Tausch, den ich als durchaus vorteilhaft f\u00fcr den Zuh\u00f6rer beschreiben w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Bei n\u00e4chster Gelegenheit werde ich die 5 Samiam Konzertbesuche voll machen. Nach der H\u00e4lfte zu gehen, war dieses Mal auf jeden Fall keine Option.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschrieben von Dieter Ich werde alt! Nun ja, genau genommen bin ich schon alt. 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