{"id":34,"date":"2013-10-31T16:40:00","date_gmt":"2013-10-31T16:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/bandkritik.de\/?p=34"},"modified":"2024-09-26T10:27:34","modified_gmt":"2024-09-26T10:27:34","slug":"the-intersphere-karnivool-lido-berlin-31-10-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bandkritik.de\/?p=34","title":{"rendered":"THE INTERSPHERE + KARNIVOOL &#8211; Lido, Berlin &#8211; 31.10.2013"},"content":{"rendered":"\n<p>Geschrieben von Horst<\/p>\n\n\n\n<p>Berlin \u2013 was f\u00fcr eine Schei\u00dfstadt. Leider hatte ich beim W\u00fcrfeln gegen Dieter verloren. Pech. Das Lido \u2013 sch\u00f6ner Club, gef\u00e4llt mir. Ausverkauft. Als Erstes spielten The Intersphere (aka die Hesslers). Auf Klick gespieltes, seelenloses und trotzdem nicht tightes Rock-Pop-Gemisch. Langweilig. Ist der Bassist schon vollj\u00e4hrig ? Konnte mir keiner sagen, aber musikalisch hat er einen guten Job gemacht. Schlimmer war der Drummer. Untighter Poser. Selten jemanden so auf der B\u00fchne rumhampeln sehen. Die Gitarristen ? Spielen konnten sie, einer sogar singen. \u00dcberhaupt, den mehrstimmigen Gesang haben sie gut gemacht. Alle. Leider zu selten eingesetzt. Insgesamt gesehen trotzdem langweilig, zu sehr versucht die CD auf die B\u00fchne zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann Karnivool. Gott was f\u00fcr eine Entwicklung haben die Aussies genommen. Erst Numetal, dann Nuprogrock, jetzt Progsymphoniker. Optisch soweit von The Intersphere entfernt wie Heino von Sido. Eben K\u00fcnstler. Bis auf den Basser. Sah aus als schliefe er unter dem Tourbus. Und er hatte entweder sehr gutes Dope oder einen Clown gefr\u00fchst\u00fcckt. Gefreut hat er sich die ganze Zeit. Wie eine frisch geteerte Autobahn. Angegeben hat er auch. Auf seinem 6-Saiter. Aber auf eine sympathische Art. Er wusste halt was er da tut. Der Drummer wird sicherlich demn\u00e4chst als Oberb\u00f6sewicht von Hollywood gecastet. Durchtrainiert, Oberk\u00f6rper frei und einen Blick als h\u00e4tte er ein paar von den S\u00fc\u00dfes-oder-Saures-Kindern von Berlins Stra\u00dfen gefressen. Aber tight. Immer. Ob das was er da gespielt hat noch als Rhythmus durch geht \u2013 ick wes es net. Wer bei den Gitarristen die Hosen an hatte war dagegen sonnenklar. Auf der linken Seite Mr. Extreeeeeemhipster. Sein Setup erinnerte noch fern an die Numetal Zeit. Sein Bart an ein modernes Kunstwerk. Auf der rechten Seite Mr. Songwriter, Multitalent und Gitarre-mit-Midi-Pickup-User. Der Erste, der live mit dem \u00fcberm\u00e4chtigen Boss GR-55 etwas Sinnvolles angestellt hat. Letzter im Bunde war der S\u00e4nger. Seine Droge entzieht sich meiner Kenntnis. Sie f\u00fchrte allerdings zu taumlenden Schwankungen, die nur durch die Geradlinigkeit seines Gesang in Zaum gehalten wurden. Seltsame Combo. Dann gab es 1,5 Stunden quer durch ihr musikalisches Schaffen mit einem gewissen Fokus auf ihr neuestes Material. Im Publikum ging es erstaunlich lebhabft zu. Gesungen wurde auch. Kr\u00e4ftig. Seit dem Konzert verstehe ich auch das aktuelle Album. <\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: sehr empfehlenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachtrag:<\/p>\n\n\n\n<p>Dieter hat mich gezwungen folgende, von mir editierte, Erg\u00e4nzungen vorzunehmen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 Der Bassist von The Intersphere ist vollj\u00e4hrig.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 Der Drummer sei einer der besten Deutschlands (armes Land).<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 Ja, ich habe vergessen zu erw\u00e4hnen, dass es auch Samples gab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschrieben von Horst Berlin \u2013 was f\u00fcr eine Schei\u00dfstadt. Leider hatte ich beim W\u00fcrfeln gegen Dieter verloren. Pech. Das Lido \u2013 sch\u00f6ner Club, gef\u00e4llt mir. Ausverkauft. Als Erstes spielten The Intersphere (aka die Hesslers). Auf Klick gespieltes, seelenloses und trotzdem nicht tightes Rock-Pop-Gemisch. Langweilig. Ist der Bassist schon vollj\u00e4hrig ? 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