{"id":60,"date":"2023-08-14T16:44:26","date_gmt":"2023-08-14T16:44:26","guid":{"rendered":"https:\/\/bandkritik.de\/?p=60"},"modified":"2024-08-05T11:06:34","modified_gmt":"2024-08-05T11:06:34","slug":"converge-frozen-soul-frontierer-health-ut-connewitz-leipzig-13-08-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bandkritik.de\/?p=60","title":{"rendered":"CONVERGE, FROZEN SOUL, FRONTIERER, HEALTH &#8211; UT CONNEWITZ, Leipzig &#8211; 13.08.2023"},"content":{"rendered":"\n<p>Geschrieben von Dieter<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise sitzen Horst und ich an so einem lauen Sonntagnachmittag im Garten und erz\u00e4hlen uns Geschichten aus dem Krieg, jedenfalls \u00fcber Das, was f\u00fcr uns Krieg war. Mit echtem Krieg (Zerst\u00f6rung, Tod, nur Verlierer) hatte das in der Regel nicht viel zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Aussage des alten Haudegen Jacob Bannon war das erste Converge Konzert in Leipzig vor 24 Jahren. Nicht, dass sich Horst oder ich erinnern k\u00f6nnten. Aber wir waren da, bestimmt. Und dank Horsts \u00e4u\u00dferst reichlich dimensioniertem Zeitpuffer sowie einer zugegebenerma\u00dfen sehr clever gew\u00e4hlten Route, standen wir um Punkt 18 Uhr beim veganen Hipster unserers Vertrauens auf der Matte und konnten in aller Ruhe das Abendessen genie\u00dfen. Das sich die Lokalit\u00e4t und das UT Connewitz fast die Eingangst\u00fcr teilen, ist dabei ein angenehmer Nebeneffekt. Offen bleibt allerdings die Frage, ob an einem durchschnittlichen Sommersonntagabend in Connewitz schon immer so viel Verkehr war. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu Horsts Verteidigung sei allerdings noch erw\u00e4hnt, dass wir offensichtlich nicht die Einzigen waren die sich fragten, ob es jetzt eigentlich 19 oder 20 Uhr losgeht, denn es gab bereits zu dieser fr\u00fchen Stunde einen reichlichen Zufluss an Publikum. Quasi als Kompromiss starteten dann um 19:30 Uhr Frontierer mit ihrer brutalen Math-Metal-Core Mischung in geh\u00f6riger Lautst\u00e4rke. Das war chaotisch, sehr energetisch und irgendwie ganz sch\u00f6n gut. Abgesehen von der Lautst\u00e4rke l\u00e4sst sich das leider \u00fcber Frozen Soul nicht behaupten. Technisch gut war das auch, aber ein energetischer Funke sprang bei mir nicht \u00fcber und die Songs flossen vorbei. Das Publikum 3x pro Song zum Circle Pit zu animieren machte es nicht wirklich besser, so dass Horst sich schon sehr fr\u00fch im Set frische Luft genehmigte, ich folgte ihm eine Weile sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wenig \u00fcberraschend standen danach Health auf der B\u00fchne. Ich h\u00e4tte schw\u00f6ren k\u00f6nnen &#8211; und Horst pflichte dem bei &#8211; dass sie zum Zeitpunkt des Ticketerwebs noch nicht im Billing standen. Aber vielleicht ist einfach ein Besuch bei Fielmann \u00fcberf\u00e4llig, f\u00fcr uns beide. Deren Musik beschreibt sich meiner Meinung nach am besten als &#8222;Live Sounddesign aus Los Angeles&#8220;, oder wie ein anderer Gast an der rettenden frischen Luft es beschrieb: eine Mischung aus Evanescence, Placebo und Deftones. Selten hat es jemand geschafft, 3 Bands in einem so kurzen Satz zu beleidigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann war dann f\u00fcr alle Beteiligten genug frische Luft getankt, Health vorbei und Converge spielten munter in doch schon leicht gelichteten Reihen auf. Das hinderte das Quartett allerdings nicht an einem Abriss allererster G\u00fcte, sowohl in Lautst\u00e4rke, Geschwindigkeit, Pr\u00e4zision und Wut. Horst war leicht traurig, denn trotz meiner intensiven Hoffnungsbremsungsversuche, keimte in  ihm das letzte F\u00fcnkchen, dass nicht vielleicht doch Chelesa Wolfe spontan aus der Dunkelheit ins B\u00fchnenlicht tritt und es das ein oder andere St\u00fcck aus Bloodmoon: I zu h\u00f6ren gibt. Passierte leider nicht, daf\u00fcr gabs 2-3 all time greatest aus dem umfangreichen Repertoire. <\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Gerne wieder, dann bitte nur mit Frontierer und Converge. Danke.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/bandkritik.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_0239-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61\" srcset=\"https:\/\/bandkritik.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_0239-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/bandkritik.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_0239-300x225.jpg 300w, https:\/\/bandkritik.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_0239-768x576.jpg 768w, https:\/\/bandkritik.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_0239-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/bandkritik.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_0239-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/bandkritik.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_0239-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschrieben von Dieter Normalerweise sitzen Horst und ich an so einem lauen Sonntagnachmittag im Garten und erz\u00e4hlen uns Geschichten aus dem Krieg, jedenfalls \u00fcber Das, was f\u00fcr uns Krieg war. 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